Wie hoch ist die inzidenz in berlin

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Gesundheit - Berlin:Corona-Inzidenz in Berlin halb so hoch wie bundesweit

24. April 2022, 12:43 Uhr

Wie hoch ist die inzidenz in berlin

Eine Assistentin hält ein Gefäß mit aufbereiteten PCR-Tests auf das Coronavirus in der Hand. Foto: Julian Stratenschulte/dpa/Symbolbild (Foto: dpa)

Direkt aus dem dpa-Newskanal

Berlin (dpa/bb) - Die Berliner Gesundheitsämter registrieren weiterhin vergleichsweise wenige Corona-Fälle. In den vergangenen sieben Tagen steckten sich nach den amtlichen Daten rund 404 von 100.000 Menschen in der Stadt an, wie das Robert Koch-Institut am Sonntag mitteilte. Damit lag die sogenannte Sieben-Tage-Inzidenz etwas niedriger als am Samstag, als sie auf rund 413 beziffert wurde. Der bundesweite Wert lag am Sonntag mit 807 nahezu doppelt so hoch wie in der Hauptstadt.

Nachdem die Omikron-Welle der Pandemie zu Jahresbeginn Berlin früher erreicht hatte als andere Teile Deutschlands, ist die Stadt seit Wochen das Bundesland mit den niedrigsten Corona-Zahlen. Fachleute weisen darauf hin, dass wohl viele Fälle nicht erfasst werden, weil auf positive Schnelltests nicht immer ein PCR-Test folgt. Auch melden nicht alle Gesundheitsämter tagesaktuell ihre Daten. Nach den Osterfeiertagen können auch Nachmeldungen das Bild verzerren.

© dpa-infocom, dpa:220423-99-12662/3

Fallzahlen in Deutschland

Stand: Dienstag 16.8.2022, 00:00 Uhr (online aktualisiert um 8:45 Uhr)

Die Tabelle wird montags bis freitags aktualisiert. Die aktuellen COVID-19-Meldedaten nach Bundesland und bis auf Kreisebene sind täglich, auch am Wochenende, dem Dashboard zu entnehmen.

Da am Wochenende weniger Testungen, Labordiagnostik, Meldungen und Übermittlungen stattfinden, ist die Aussagekraft der tagesaktuellen Berichterstattung der Neuinfektionen am Wochenende und zu Beginn der Woche eingeschränkt. Am Wochenende ist die Übermittlung durch Gesundheitsämter gesetzlich nicht verpflichtend. Da auch keine direkten Konsequenzen auf Landes- oder Bundesebene folgen, übermitteln zunehmend weniger Gesundheitsämter und Bundesländer an den Wochenenden. Tagesaktuelle Schwankungen sollten daher - insbesondere am Wochenende und zu Wochenbeginn - nicht überbewertet werden. Für die Beurteilung des Verlaufs ist die Betrachtung des Wochenvergleichs zielführender. Eine ausführliche Bewertung der epidemiologischen Situation erfolgt jeden Donnerstag im Wochenbericht des RKI.

Außerdem stellt das RKI arbeitstäglich die 7-Tage-Inzidenzen nach Bundesländern und Kreisen sowie die 7-Tage-Inzidenzen für hospitalisierte COVID-19-Fälle nach Bundesländern im Excelformat zur Verfügung (www.rki.de/covid-19-inzidenzen) sowie eine Gesamtübersicht der pro Tag ans RKI übermittelten Fälle und Todesfälle. Die Dashboard-Daten sind zudem im CSV-Format abrufbar unter https://github.com/robert-koch-institut.

Bundes­landElektro­nisch über­mittelte Fälle
An­zahlDif­fe­renz
zum
Vor­tag
Fälle
in den
letzten
7 Tagen
7-Tage-
Inzi­denz
Todes­fälle
Baden-Württem­berg 4.336.379 7.160 28.437 256,1 16.764
Bayern 5.759.976 1 28.274 215,2 25.174
Berlin 1.209.499 2.875 10.739 293,1 4.745
Branden­burg 902.071 2.271 9.131 360,8 5.823
Bremen 245.737 580 2.396 352,3 819
Hamburg 701.895 1.286 4.618 249,3 2.899
Hessen 2.367.037 6.754 23.483 373,2 10.786
Meck­lenburg-
Vor­pommern
569.695 1.367 6.434 399,4 2.368
Nieder­sachsen 3.030.370 7.836 28.042 350,4 10.263
Nord­rhein-West­falen 6.437.049 20.937 70.361 392,5 26.731
Rhein­land-Pfalz 1.421.166 3.251 13.145 320,7 6.003
Saarland 390.463 0 2.546 258,7 1.793
Sachsen 1.686.416 3.029 11.102 273,7 15.802
Sachsen-Anhalt 807.688 1.581 6.325 290,0 5.586
Schles­wig-Holstein 961.017 3.545 11.375 390,8 2.781
Thüringen 772.627 1.272 4.364 205,8 7.501
Gesamt 31.599.085 63.745 260.772 313,6 145.838

Die "Differenz zum Vortag" bezieht sich auf Fälle, die dem RKI am Vortag übermittelt worden sind (bis 0.00 Uhr), diese Fälle wurden am gleichen Tag oder bereits an früheren Tagen beim Gesundheitsamt elektronisch erfasst. Bei den "Fällen in den letzten 7 Tagen" und der "7-Tage-Inzidenz" liegt das Meldedatum beim Gesundheitsamt zugrunde, also das Datum, an dem das lokale Gesundheitsamt Kenntnis über den Fall erlangt und ihn elektronisch erfasst hat (also nicht das Datum, an dem ein Fall im RKI übermittelt wird).
"Todesfälle" ist die Zahl, wie sie dem RKI übermittelt wurde, die Differenz der Todesfälle zum Vortag ist im Dashboard unter corona.rki.de veröffentlicht.

Detaillierte Fallzahlen in Deutschland: Dashboard

Eine detaillierte Darstellung der übermittelten COVID-19-Fälle in Deutschland nach Landkreis und Bundesland stellt das COVID-19-Dashboard (https://corona.rki.de) bereit.

Hinweise zum Dashboard:

Für die Gesamtzahl pro Bundesland/Landkreis werden die den Gesundheitsämtern nach Infektionsschutzgesetz gemeldeten Fälle verwendet, die dem RKI bis zum jeweiligen Tag um 0 Uhr übermittelt wurden.

Für die Darstellung der neu übermittelten Fälle pro Tag wird das Meldedatum verwendet – das Datum, an dem das lokale Gesundheitsamt Kenntnis über den Fall erlangt und ihn elektronisch erfasst hat.

Zwischen der Meldung durch die Ärzte und Labore an das Gesundheitsamt und der Übermittlung der Fälle an die zuständigen Landesbehörden und das RKI können einige Tage vergehen (Melde- und Übermittlungsverzug). Jeden Tag werden dem RKI neue Fälle übermittelt, die am gleichen Tag oder bereits an früheren Tagen an das Gesundheitsamt gemeldet worden sind. Diese Fälle werden in der Grafik Neue COVID-19-Fälle/Tag dann bei dem jeweiligen Datum ergänzt.

Der genaue Infektionszeitpunkt der gemeldeten Fälle kann in aller Regel nicht ermittelt werden. Das Meldedatum an das Gesundheitsamt spiegelt daher am besten den Zeitpunkt der Feststellung der Infektion (Diagnosedatum) und damit das aktuelle Infektionsgeschehen wider. Durch den Meldeverzug sind die Daten die letzten Tage in der Grafik noch unvollständig und füllen sich mit den in den kommenden Tagen nachfolgend übermittelten Daten auf. Aus dem Verlauf der übermittelten Daten allein lässt sich daher kein Trend zu den aktuell erfolgten Neuinfektionen ablesen.

Für eine detailliertere Analyse der der COVID-19-Fälle siehe bitte den täglichen Lagebericht des RKI .

Stand: 26.03.2020

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    Hinweise zur Erfassung und Veröffentlichung von COVID-19-Fallzahlen

    In Einklang mit den internationalen Standards der WHO wertet das RKI alle labordiagnostischen Nachweise von SARS-CoV-2 unabhängig vom Vorhandensein oder der Ausprägung der klinischen Symptomatik als COVID-19-Fälle. In den folgenden Darstellungen sind unter „COVID-19-Fälle“ somit sowohl akute SARS-CoV-2-Infektionen als auch COVID-19-Erkrankungen zusammengefasst.

    Es werden die bundesweit einheitlich erfassten und an das Robert Koch-Institut (RKI) übermittelten Daten zu bestätigten COVID-19-Fällen dargestellt. COVID-19-Verdachtsfälle und - Erkrankungen sowie Nachweise von SARS-CoV-2 werden gemäß Infektionsschutzgesetz an das zuständige Gesundheitsamt gemeldet. Die Gesundheitsämter ermitteln ggf. zusätzliche Informationen, bewerten den Fall und leiten die notwendigen Infektionsschutzmaßnahmen ein.

    Die Daten werden gemäß Infektionsschutzgesetz spätestens am nächsten Arbeitstag vom Gesundheitsamt elektronisch an die zuständige Landesbehörde und von dort an das RKI übermittelt. In der aktuellen Lage übermitteln die meisten Ämter sogar täglich. Am RKI werden sie mittels weitgehend automatisierter Algorithmen validiert.

    Es werden nur Fälle veröffentlicht, bei denen eine labordiagnostische Bestätigung (unabhängig vom klinischen Bild) vorliegt. Die Daten werden am RKI einmal täglich jeweils um 0:00 Uhr aktualisiert. Durch die Dateneingabe und Datenübermittlung entsteht von dem Zeitpunkt des Bekanntwerdens des Falls bis zur Veröffentlichung durch das RKI ein Zeitverzug, sodass es Abweichungen hinsichtlich der Fallzahlen zu anderen Quellen geben kann.

    In der aktuellen Krise werden die Daten des infektionsepidemiologischen Meldewesens zu COVID-19 mit einem möglichst geringen Zeitverzug publiziert. Dies trägt der sehr hohen Dynamik der Lage Rechnung. Allerdings werden hierdurch zuweilen auch Daten vor Qualitätskontrollen und Validierungen veröffentlicht. Durch weitere Ermittlungen der Gesundheitsämter und Plausibilitätsprüfungen kann es zu Nachträgen oder Korrekturen kommen, was vereinzelt zu Abweichungen gegenüber den zuvor berichteten Daten führt. Auch Abweichungen nach unten sind möglich, etwa, wenn ein Fall nach der Ermittlung des Wohnortes einem anderen Gesundheitsamt zugewiesen wird.  Dies ist Ausdruck der kontinuierlichen Qualitätssicherung durch die zuständigen Behörden.

    Für eine detailliertere Analyse der der COVID-19-Fälle siehe bitte den täglichen Lagebericht des RKI, für detaillierte Zahlen nach Landkreis bitte das Dashboard (https://corona.rki.de).

    Stand: 04.09.2020

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      Fallzahlen weltweit

      Die tagesaktuellen Fallzahlen weltweit sind auf den Internetseiten der Weltgesundheitsorganisation und des Europäischen Zentrums für die Prävention und Kontrolle von Krankheiten (ECDC) abrufbar.

      Stand: 16.08.2022

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