Bin 1958 geboren wann kann ich abschlagsfrei in rente gehen

Bin 1958 geboren wann kann ich abschlagsfrei in rente gehen
Viele können den Ruhestand kaum erwarten. Aber: Eine Rente mit 63 ist oft mit Abschlägen verbunden.

Zukünftige Rentner stellen sich einige Jahre vor Erreichen der Regelaltersgrenze die Frage, ob es auch möglich ist, vorzeitig in Rente zu gehen. Die Antwort auf diese Frage zur Altersvorsorge lautet zunächst einmal: „Ja!“ Trotzdem muss dabei oft mit Nachteilen gerechnet werden.

Denn: Die Rente mit 63 ohne Abschläge in Anspruch zu nehmen, ist unter anderem nur für Menschen, die 45 Beitragsjahre vorweisen können und die vor dem 1. Januar 1953 geboren wurden, möglich.

Auch in anderen Situationen kann eine vorzeitige Rente beansprucht werden. Aber wann ist das der Fall? Der folgende Ratgeber soll Sie über die Abzüge bei der Rente mit 63 Jahren aufklären.

➥ Literatur zum Thema Rente mit 63

Inhalt

  • Wie hoch ist der Rentenabschlag? Jetzt berechnen!
  • FAQ: Rente mit 63 mit Abschlägen
  • Volle Rente mit 63: Wie geht das?
  • Altersrente für Frauen: Rente mit 63 nur durch Abschläge
    • Rente ab 60 Jahren für schwerbehinderte Menschen
  • Weiterführende Literatur zum Thema
    • Weiterführende Suchanfragen

Wie hoch ist der Rentenabschlag? Jetzt berechnen!

Gibt es bei einer Rente mit 63 automatisch Abschläge?

In aller Regel müssen Sie Abschläge in Kauf nehmen, wenn Sie mit 63 in Rente gehen. Allerdings gibt es hierbei auch Ausnahmen.

Wie kann ich die volle Rente mit 63 erhalten?

Um eine volle Rente mit 63 erhalten zu können, müssen Sie mindestens 45 Jahre in die Rentenversicherung eingezahlt haben. Hier lesen Sie, welche weiteren Voraussetzungen gelten.

Volle Rente mit 63: Wie geht das?

Beachten Sie vorab: Eine herkömmliche Regelaltersrente kann nicht vorzeitig in Anspruch genommen werden. Eine Rente ohne Abschläge ist deshalb beispielsweise nur dann möglich, wenn Sie bereits 45 Jahre lang Beiträge in die Rentenversicherung gezahlt haben und vor dem 1. Januar 1953 geboren wurden. Dann erhalten Sie eine Rente mit 63 ohne Abschlag, die für besonders langjährig Versicherte im Ruhestand gezahlt wird.

Eine Rente für langjährig Versicherte können Sie dann in Anspruch nehmen, wenn Sie bereits 35 Jahre in die Rentenversicherung eingezahlt haben. Wurden Sie vor 1949 geboren, ist das Renteneintrittsalter, in dem Sie keine Abzüge zu erwarten haben, 65 Jahre. Allerdings können Sie die Rente als Arbeitnehmer auch vorzeitig beanspruchen. In Rente mit 63 oder 64? Abzüge gibt es leider immer. Denn dann ist die Rente ab 63 allerdings nur mit gewissen Abschlägen zu beziehen.

Diese betragen je Monat, den Arbeitnehmer früher in Rente gehen, 0,3 Prozent. Die Abschläge bei der Rente mit 63 betragen dann also 7,2 % bei Menschen, die vor 1949 geboren wurden – und das ein Leben lang.

Je nachdem, wann der Rentner geboren wurde, steigt das Renteneintrittsalter – und somit auch der Abschlag für die Rente mit 63 Jahren oder früher. Ein Abschlag von maximal 14,4 % sind möglich.

Altersrente für Frauen: Rente mit 63 nur durch Abschläge

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Rente mit 63 Jahren? Abzüge sind dabei oft die Folge.

Eine Rente mit 63, bei der Abzüge ebenfalls in Kauf genommen werden müssen, ist auch bei der Altersrente für Frauen möglich.

Diese erhalten jedoch nur Frauen bis zum Geburtsjahrgang 1951, wenn sie mindestens 15 Jahre Versicherungszeit vorweisen können und mindestens zehn Jahre nach ihrem 40. Lebensjahr Beiträge in die Rentenversicherung eingezahlt haben.

Das Renteneintrittsalter beträgt normalerweise 65 Jahre. Gehen Frauen in Rente mit 63 Jahren, sind Abschläge bei der Altersvorsorge die Folge: Wie bei der Rente für langjährig Versicherte betragen diese 0,3 % pro Monat, also für ein glattes Alter von 63 insgesamt 7,2 %.

Wollen sie die Rente vor 63 beanspruchen, muss mit weiteren Abschlägen gerechnet werden.

➥ Literatur zum Thema Rente mit 63

Rente ab 60 Jahren für schwerbehinderte Menschen

Schwerbehinderte Menschen, die bei Renteneintritt einen Grad der Behinderung von mindestens 50 aufweisen und bereits 35 Jahre versichert sind, können auch mit 60 Jahren in den Ruhestand gehen, müssen aber Abschläge hinnehmen. Das ist auch nur dann möglich, wenn sie vor 1952 geboren sind. Ohne Abschläge können Sie mit 63 in Rente gehen.

Für ältere Jahrgänge wird das Renteneintrittsalter schrittweise angehoben. Wollen Schwerbehinderte, die nach 1952 geboren sind, mit 63 Jahren in Rente gehen, müssen sie pro Monat wie bei anderen Renten auch – einen Abschlag von 0,3 Prozent monatlich in Kauf nehmen. Maximal möglich ist ein Renteneintritt mit frühestens 60 Jahren – und somit einem Abschlag von 10,8 %.

Beachten Sie: Abzüge bei einer Rente mit 63 müssen auch bei einer Arbeitslosen- bzw. Altersteilzeitarbeitsrente hingenommen werden. Denn das Renteneintrittsalter liegt hier bei 65 Jahren, allerdings kann sie auch früher mit einem monatlichen Abschlag von 0,3 Prozent in Anspruch genommen werden. Eine Rente mit 63 Jahren mit Abschlägen zu erhalten, ist somit der Regelfall.

Weiterführende Literatur zum Thema

Nachfolgend finden Sie eine Auswahl verschiedener Bücher:

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Wann in Rente Wenn man 1958 geboren ist?

Wer 1958 geboren wurde, kann mit 66 Jahren die reguläre Altersrente beantragen, Jahrgänge ab 1964 dagegen erst mit 67 Jahren. Die Rente mit 63 gilt dagegen ausschließlich für besonders langjährig Versicherte, die auf 45 und mehr Beitragsjahre kommen.

Kann ich mit 63 in Rente gehen Jahrgang 1958?

Abschlagsfreie Frührenten ab 63 Ab dem Jahrgang 1953 erhöht sich dieses Zugangsalter von 63 Jahren jeweils um zwei Monate pro Jahr. Wer im Jahr 1958 geboren ist und mindestens 45 Versicherungsjahre nachweist, kann erst mit 64 Jahren abschlagsfrei in Rente gehen und somit frühestens im Jahr 2022.